Neumayer, Neumayer & Nohles. 3 Köpfe, ein Ziel: Rennen fahren. Was sich aus einer gemeinsamer Leidenschaft unter dem Namen "Triple-N-Racing" gegründet hat, ist mittlerweile zu einer großen Familie von Rennsportbegeisterten gewachsen, die jedes Jahr alles geben für das 24h-Classic Rennen des Nürburgrings – und dafür bereits mehrmals mit dem Klassensieg belohnt wurden.
Für eine neue Corporate Identity berufen wir uns auf das kleinste gemeinsame Element der drei Gründer: die Initiale "N". Drei N, die eine Verbindung eingehen, um schneller zu sein als der Rest – Und nehmen wir die Buchstaben beim Wort: drei Stickstoff-Atome "N" die zu einem Stoff verschmelzen: Azid. Dieses Element ist so energiegeladen und reaktiv, dass es nicht gelingt, es isoliert festzuhalten. Im Moment, in dem es als Reinstoff aus einer Reaktion hervorgeht, ist es bereits mit anderen Elementen reagiert, aus dem Augenwinkel entwischt, einen Schritt weiter. Welcher Stoff könnte dieses Motorsport-Team besser verkörpern?
Um diese Identität zu visualisieren, begeben wir uns ins Labor. Stellvertretend für das explosive Azid lassen wir Stickstoffketten in anderen Indikatoren wie Methylorange reagieren, um in der Petrischale beobachten zu können, was das Team auf der Rennstrecke auszeichnet: Drei Gleichgesinnte, die in einer Verbindung aufgehen, um ihre Energie in Bewegung umzuwandeln.
Von diesem kleinen Ausflug in die Elementenlehre der Chemie kommen wir mit einem stimmigen Farbkonzept und Essiggeruch in der Nase zurück. Was der chemischen Metapher allerdings fehlt, ist eine Sprache in der zukünftigen Formgestaltung des Teams. Hierfür bringen wir den reaktiven Stoff in den digitalen Gestaltungsprozess: Durch einen Glitch werden die Elementarteilchen der Bilder, die Pixel, gestört und in Bewegung gebracht. Die Reaktion findet nun nicht mehr nur im Labor, sondern im Corporate Design statt: Statt einer in Stein gemeißelten Bildmarke existiert ein sich ständig bewegendes und entwickelndes Symbol. 
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